Mit der hörbert PlaLa („PlaylistLanguage“) lässt sich hörbert (Modell ab Oktober 2021 mit Platine hörbert_V2 und höher) sehr weitreichend konfigurieren. PlaLa entstand aus der Idee heraus, für unsere Kunden angepasste Lösungen für ganz individuelle Probleme zu liefern, ohne dafür jedes mal eine individuelle Firmware schreiben zu müssen, was ziemlich ineffektiv und zudem teuer für die Kunden wäre.
PlaLa und diese Dokumentation richtet sich an Hobbyisten (m/w/d), Tüftler (m/w/d), Maker (m/w/d) und an alle Technikbegeisterten hörbert-Fans (m/w/d), die aus ihrem hörbert das Maximum herauskitzeln wollen, oder spezielle Anwendungsfälle abbilden möchten – z.B. als Museums-Player, mit speziellen Funktionen für Menschen mit Behinderung, oder einfach als cleverste Audio-Lösung ohne eine eigene Firmware entwickeln zu müssen.
PlaLa ist nützlich, aber bitte an die Nutzer denken!
Viele Funktionen, die aufgrund ihrer Komplexität vor den Nutzern hörberts verborgen bleiben sollen, lassen sich per PlaLa zu einer cleveren Anwendung zusammenstellen. Im Standard-Betrieb ohne PlaLa Befehle achten wir darauf, dass sich hörbert immer nachvollziehbar einfach und gleich verhält, damit die Nutzer das Vertrauen in ihren hörbert und in ihre Fähigkeiten nicht verlieren. Beispielsweise ist eine „Zufalls-Abspiel-Funktion“ nicht für alle Nutzer ein Segen.
PlaLa und Firmware-Updates
Besonders für PlaLa-Benutzer sind Beta-Versionen von hörberts Firmware interessant. Kundenanfragen, für die wir neue PlaLa Befehle einführen, beantworten wir zumeist mit einer neuen Beta-Version der Firmware, die dann eben neue PlaLa Befehle versteht. Dennoch sind das Beta-Versionen, die erst noch ausgiebig getestet werden müssen, die Verwendung von Beta-Versionen der Firmware erfolgt auf eigene Gefahr.
Das heiße Ende hörberts: PlaLa ist im permanenten Alpha-Stadium! Wir behalten uns jederzeit Änderungen auch an bestehenden PlaLa Befehlen und Einstellungen vor. Wer hiermit bastelt, tut das auf eigene Verantwortung.
Ganz gefeit vor später Erleuchtung sind wir nicht. Falls es wirklich nicht anders geht, muss auch mal ein bestehender Befehl geändert werden. Das bleibt immer das letzte Mittel der Wahl – ersatzweise kann es daher auch sehr ähnliche Befehle geben, die beinahe das Gleiche bewirken, damit der ‚alte’ Befehl für Bestandskunden nicht geändert werden muss. Aber es soll hinterher keiner sagen, er sei nicht gewarnt worden.
In der aktuellen Ausbaustufe hörberts müssen PlaLa Befehle mit einem Texteditor in Dateien geschrieben werden, die dann auf die Speicherkarte kopiert werden. Eine Untermenge von PlaLa Befehlen werden bereits von der hörbert-Software verwendet, um Einstellungen vorzunehmen. Dafür ist keine Benutzung eines Editors notwendig.