Spielwarenmesse 2016: Der doppelte Hörbert

Spielwarenmesse 2016: Der doppelte Hörbert

Spielwarenmesse 2016: Der doppelte Hörbert

Musikmaschine aus Holz (nicht nur) für Kinder.

Das schwäbische Jungunternehmen Winzki stellt auf der Spielwarenmesse in Nürnberg der Fachwelt sein erstes Produkt vor: Hörbert – ein MP3 Player aus Holz. Optisch ist er eine Mischung aus Kofferradio und Kinderspielzeug. Design und Ausstattung sind minimalistisch gehalten. Neun bunte Tasten auf der Vorderseite steuern jeweils eine Playlist. Die Navigation ist kinderleicht: einfach weiterdrücken und aus dem eingebauten, 10-cm-großen Visaton-Breitbandlautsprecher erklingt das nächste Lied oder Hörspiel. Seine Energie bezieht Hörbert aus handelsüblichen 1,5 Volt-Batterien oder -Akkus.

Antwort auf die Wegwerfgesellschaft

Die Musik liegt auf einer vier Gigabyte großen SDHC-Speicherkarte. „Das reicht für siebzehn Stunden Musik“, sagt Rainer Brang – der Erfinder des Holzmusikkoffers aus Nürtingen, östlich von Stuttgart. Made in Germany wird Hörbert von Brang und sieben Mitarbeitern manuell zusammengebaut. Der Firmengründer hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben und Hörbert als Antwort auf die Wegwerfgesellschaft designt. Statt aus Plastik besteht die Außenverkleidung aus Buche, Pappel und Birke. Natürlich alles aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das robuste Holzgehäuse hält sowohl Stöße, als auch Stürze aus. Und wenn doch einmal etwas kaputt gehen sollte, gestaltet sich die Reparatur des Hörberts dank simpler Technik als Kinderspiel. Alle Komponenten können nachbestellt oder vom Hersteller einzeln getauscht werden. Zudem lässt sich das Gerät leicht transportieren. Es wiegt ein Kilogramm (B/H/T: 25/15/7cm), und Sicherheit geht vor: Der Batteriebetrieb erspart die Stolperfalle Kabelwust und auch an eine Lautstärkebegrenzung wurde gedacht.

Museum of Modern Art

Kurios: Besucher finden den Hörbert auf der Messe gleich zwei Mal. Auf dem von der Spielwarenmesse Nürnberg eingerichteten Gemeinschaftsstand für junge und innovative Unternehmen – und auf der Sonderausstellungsfläche „TrendGallery“. Dahin hat Hörbert es geschafft, weil ihn aktuell eine Jury aus zehn Journalisten und Marktforschern in die Kategorie „Design to Play“ wählte. Ruhm ist für Hörbert nichts Neues: Er stand bereits von 2014 bis 2015 im Museum of Modern Art in New York als Exponat zum Anfassen. Und auch Erfolg ist ihm nicht fremd: Mehr als 5000 Hörberts hat die Firma Winzki inzwischen verkauft. Tendenz steigend.

„Es ist mir eine Ehre, mit meiner Idee vom Hobbyprojekt mitten unter internationalen Trendprodukten gelandet zu sein“, sagt Ingenieur Brang. Seine Motivation: „Ich wollte eine Alternative zu Plastikgeräten liefern“, verdeutlicht der 40-jährige Jung-Unternehmer. In diesem Jahr will Brang seine Firma international ausrichten. Hörbert soll weltweit zu kaufen sein, erklärt der Vater. Er hatte den Musikspieler ursprünglich für seinen Sohn gebaut. Was dem Schwaben außerdem gut gefällt: dass Hörbert gleich zweimal auf der Messe erscheint – er dafür aber nur einmal zahlen muss.

https://www.hoerbert.com

Pressekontakt:

Sandra Brang

Tel. +49 (0)7022 5064202

sandra.brang@winzki.de

WINZKI GmbH & Co. KG

Benzstr. 2

D-72636 Frickenhausen

Links:

Website: www.hoerbert.com

Facebook: facebook.com/Hoerspieler

Twitter: twitter.com/hoerbert_winzki

Videos:

YouTube Video: https://youtu.be/3cPbAk1chvs

YouTube Video: https://youtu.be/17lLyTSCTaM

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