Was bitte ist Kickstarter?

Was bitte ist Kickstarter?

 

NEU: Unsere Kickstarter-Kampagne läuft! Gleich klicken, mitmachen und weitersagen! https://www.kickstarter.com/projects/winzki/hoerbert-bluetooth-module

 

Du hast vielleicht auf unserer Website oder unserer Facebook-Seite gesehen, dass wir ein Kickstarter-Projekt starten. Wenn Du kurz und verständlich erfahren willst, was Kickstarter ist, dann bist Du hier richtig. Auf der Kickstarter-Website findest Du die ganze →Hilfe und Informationen über Kickstarter. Im Zweifel gilt immer das, was auf der Kickstarter-Website steht.

Kickstarter ist erst mal die Website →Kickstarter.com. Der Name kommt vom Moped, das man mit einem Kick startet (→Video auf YouTube). Das Funktionsprinzip ist ein kräftiger Tritt, mit dem man einen Motor ans Laufen bringt. Und bei Kickstarter.com hilfst Du mit einem finanziellen Tritt, Projekte ans Laufen zu bringen: Du suchst Dir ein Projekt aus, und zahlst dann eine Summe Geld darauf ein.

Indem Du eine bestimmte Summe Geld in das Projekt oder Produkt investierst, wirst Du zum Unterstützer. Damit hilfst Du, Dinge in die Welt zu setzen, die es ohne Dich nicht geben würde. Das können Produkte sein, Bücher, Filme, Computerspiele, Kunstprojekte, usw. Die Beschreibung auf der Kickstarter-Seite sollte Dir das Projekt erklären und am besten einen echten Prototypen zeigen, und nicht nur tolle 3D-Bilder von nichts. Die Projekte werden nicht durch Kickstarter.com umgesetzt, sondern durch Firmen oder Privatpersonen, die das Projekt auf der Kickstarter-Website eingestellt haben. Kickstarter ist nur der Vermittler für die Finanzmittel.

Für Deine Unterstützung bekommst Du Natürlich auch eine Belohnung. Als Gegenleistung für Dein Geld erhältst Du z.B. für kleine Beträge ein nettes Dankeschön oder die namentliche Erwähnung als Unterstützer auf der Produktwebsite, oder Du erhältst für eine höhere Förderung das Produkt früher und/oder günstiger als der Rest der Welt. Diese Belohnungen sind bei jedem Projekt anders, weil kein Projekt dem anderen gleicht. Bei Projekten zur Umsetzung zu Produkten erhältst Du normalerweise als Belohnung das Produkt, dessen Projekt Du unterstützt. Das ist also wie eine Vorbestellung. Du stehst damit in der Warteschlange ganz vorne.

Ein Tipp für ganz Schnelle: Halte Ausschau nach „Early Bird“ Belohnungen, die findest Du häufig bei Kickstarter-Kampagnen. Der frühe Vogel fängt nämlich den Wurm, und deshalb gibt es diese besonderen Belohnungen nur für kurze Zeit oder in begrenzter Menge!

Lies weiter, denn das ist nicht alles…

Halt mal – Wie war das mit meinem Geld?

Du investierst tatsächlich in etwas, das es noch nicht gibt. Eine Kickstarter-Kampagne hat eine bestimmte Mindestsumme, ab der die Kampagne als erfolgreich finanziert gilt. Wenn weniger als die Mindestsumme zusammenkommt, erhältst Du Dein Geld von Kickstarter zurück, und die Kampagne gilt als gescheitert. Fast immer bedeutet das auch, dass das Projekt dann aus Geldmangel gar nicht realisiert wird. Wird die Mindestsumme erreicht oder gar übertroffen, dann gilt die Kampagne als finanziert, und Kickstarter zahlt das eingesammelte Geld an das Projekt aus – abzüglich ein paar Prozent für Provision und Zahlungsabwicklung.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet… Du bist erwachsen und investierst mit Risiken und Chancen. Manche Projekte scheitern komplett, nachdem sie die Mindestsumme erreicht haben. Es gab spektakuläre Fälle, nachdem Millionen eingesammelt wurden, und doch kein Produkt dabei herauskam. In anderen Fällen hat der Betreiber des Projekts einen Teil oder die ganze Unterstützung rückerstattet. Das hängt immer vom Projektverlauf ab. Wäge deshalb ab, wem Du vertraust und wie plausibel das Projekt für Dich klingt. Niemals musst Du übrigens noch etwas „nachschießen“. Auch kommt kein Insolvenzverwalter bei Dir vorbei, wenn das Projekt scheitert.

Ein Tipp fürs Leben: Investiere bitte bitte gar nicht erst in Projekte, die den Gesetzen der Physik widersprechen, denn solch hanebüchene Projekte findest Du auf Kickstarter auch. Stichwort: „Freie Energie“. Finger weg davon!
Aber damit ist genug gewarnt: Wenn es nur scheiternde Projekte gäbe, würde Kickstarter dieses Jahr nicht 10 Jahre alt werden.

Wenn Du unbedingt willst, dass „Dein Projekt“ erfolgreich finanziert wird, und Du Deine Belohnung erhältst, mache Werbung bei allen, die Du kennst, damit auch sie das Projekt unterstützen! Ein überfinanziertes Projekt hat natürlich die besten Erfolgschancen.

Augen auf beim Projektverlauf

Du hast also investiert und das Kickstarter-Projekt ist erfolgreich finanziert? Jetzt beginnt der spannende Teil: Während das Projekt umgesetzt wird, erfährst Du als Unterstützer/In alle Neuigkeiten auf der Projektseite auf Kickstarter. Du bekommst bei einem gut geführten Projekt auch die neuesten Informationen und bekommst Antworten auf Deine Fragen. Du bist schließlich mit dabei als Förderer und deshalb bist Du für das Projekt eine wichtige Person. Ein Projekt auf Kickstarter kann mehrere Monate laufen, den zeitlichen Rahmen kannst Du an den ausgeschriebenen Belohnungen ablesen. Es wird dort angegeben, wann Du mit Deiner Belohnung rechnen kannst – vorausgesetzt, das Projekt läuft wie geplant. Ein einfaches Dankeschön gibt es meistens früher, und das fertige Produkt eben erst am Ende des Projekts.

Mache Deine Freude über das Projekt lieber nicht nur am Datum fest, denn wenn die Realität zuschlägt, kann auch der beste Zeitplan sich nach hinten verschieben. Hier solltest Du auf jeden Fall bestens über den Projektverlauf informiert werden, ohne extra nachfragen zu müssen.

Deine Belohnung

Irgendwann ist das Projekt erfolgreich umgesetzt, da klingelt der Paketbote an der Tür und Du erhältst Deine Belohnung. Im besten Fall wird das termingerecht die Belohnung sein, die Du finanziert hast. Du kannst Dich freuen, und mit Stolz wirst Du jedem erzählen, dass Du ein Teil des Projekts warst und wie spannend die Erfahrung war, an der Entwicklung beteiligt gewesen zu sein!

 

 

2 Kommentare
  1. Nette Idee – nur wundert es mich sehr, dass ihr nun doch auf den Kopfhörerzug aufspringt. Bislang hieß es doch immer, dass es bewusst keinen Kopfhöreranschluss gibt (Zitat: „…fehlende Überwachung der Hörlautstärke und Hördauer birgt bei den kleinen empfindlichen Ohren große Risiken…“). Immerhin konnte man mit Bluetooth ja das Problem der möglichen Strangulation mit Kopfhörerkabeln umschiffen.

    Natürlich ist es auch schön, dass die automatische Abschaltung mit integriert ist. Doof nur, dass ich die im letzten Jahr nachgerüstet habe. Somit scheidet das neue Modul für mich aus.

    Es ist zwar schön, dass der Hoerbert nach wie vor weiterentwickelt wird – aber bei diesem Modul habe ich einfach zu sehr das Gefühl, dass es mehr ums Geld als um die Sache geht. Auch wenn natürlich die Produktion des Moduls lobend zu erwähnen ist. Passt aber in meinen Augen einfach nicht zu früheren Aussagen. Daher bin ich hier leider raus…

    1. Wir haben auch lange mit uns gerungen. Aber wenn Du mitbekommen hättest, wie häufig der Wunsch nach Kopfhörern geäußert wurde, dann hättest Du vielleicht sogar Mitleid mit uns ;-)
      Nur zur Klarstellung: Wir bringen das Modul als Nachrüstmodul heraus, weil viele unserer Kunden es sich so sehr wünschen. Es gibt keinen Kaufzwang, und es ist auch bei der Bestellung optional. Wir entwickeln das Modul nicht, um den Kunden zu erzählen, dass sie es jetzt unbedingt brauchen, sonst hätten wir es gleich ständig fest eingebaut. Wir sind jedoch für unsere Kunden da, und wenn sie so deutlich ihre Wünsche äußern, können wir uns dem nicht verschließen.

      Es stimmt: Für die Begrenzung der Hördauer und die Lautstärke müssen die Eltern, die das Bluetooth-Modul kaufen, die Verantwortung übernehmen. Wir werden unsere Bedenken gegenüber zu langem und zu lautem Hören mit Kopfhörern in Form einer Warnung in die Bedienungsanleitung aufnehmen. Aber mit der Freiheit folgt auch die Verantwortung, die können wir den Eltern dann nicht abnehmen.

      Du kannst Dir sicher sein, dass wir diese Lösung auch auf unsere ganz eigene Art umsetzen werden, und nicht einfach nur „Kopfhörer dranklatschen“. Eine schöne weitere Funktion, die sich durch das Bluetooth-Modul ergibt, ist die Verwendung als Bluetooth-Lautsprecher. Damit kannst Du noch mehr Inhalte auf hörbert wiedergeben, auch wenn sie „nur“ von einem Handy gestreamt werden. Dass so viele Eltern gerne Inhalte streamen, hätten wir vor 8 Jahren auch nicht vermutet. Aber wenn es so ist, können auch diese Eltern jetzt mit hörbert glücklich werden – und wer weiss, vielleicht kommen sie ja „auf den Geschmack“ – und finden hörberts klassische Funktionsweise ja doch besser, weil sie so einfach ist und überall funktioniert – auch ohne Internet. Das werden wir im Lauf der Jahre herausfinden.

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