Herzlichen Dank für die Bereitstellung der Fotos und der Begleitinformationen zur LouLou-Box Story. Den Brief von Beat fanden wir so schön, dass wir ihn gerne 1:1 veröffentlichen möchten:
Liebes hörbert-Team,
zuerst mal herzlichen Dank, dass ihr einen DIY-Bausatz anbietet – ein toller Entscheid.Sowas spornt an, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen und fördert somit Kreativität bei Jung und Alt.
Als langjähriger Technik-Bastler – und Opa seit zwei Jahren – war das ein Steilpass für mich, für meine Enkeltochter wird ein hörbert» gebaut!
Am Anfang war eigentlich (fast) klar, dass ich das Gehäuse aus Holz machen werde.
Es folgten ein paar Gestaltungs-Entwürfe und aus diesen dann das vorläufig fertige Design:

Die Ansprüche an das Gehäuse waren:
- Möglichst robust
- Schichtung von mehreren Multiplex-Platten, positioniert mit Holzdübeln und verklebt, Rückwand verschraubt
- Möglichst kompakte Abmessungen (mit der Hoffnung, dass der Klang nicht zu stark leidet)
- Alle Bedienelemente möglichst gut geschützt vor Beschädigung und versehentlicher Betätigung
- Traggriff aus einem Stück Kletterseil
- Laschen zur Befestigung eines Schultertraggürtels, eines Karabiners oder eines Seils zum Aufhängen in der Baumhütte oder wo auch immer
- 3D-gedruckte, farbige Blenden auf der Vorderseite
- Gefälliges Design – das Ganze sollte ein bisschen technisch» aussehen
(natürlich, wie immer Geschmackssache )
Das Ausfräsen der Multiplex-Platten mit meiner konventionellen Fräsmaschine wäre zwar aufwendig, jedoch möglich.
Wegen teilweise noch zu beschaffenden passenden Fräswerkzeugen aber auch recht teuer. ☹
So kam mir der Gedanke, auch die Platten mit dem 3D-Drucker additiv zu fertigen – bei sonst gleichbleibendem Konzept.

Folgendes habe ich noch angepasst:
- Drehknopf etwas versenkt, bei einem Sturz auf eine ebene Fläche ist er nun durch seine Lage und durch die rechte Lasche immer vor einem Aufprall geschützt.
- Die Blende bei der Tastatur ist erst jetzt dazu gekommen.
Die Holz-Variante habe ich aber entsprechend ergänzt (s. Bild oben) für den Fall, dass ich später doch noch ein Holzgehäuse baue .
Für die Verbindung des Gebers vom Drehknopf zum Print benötigte ich ein längeres Flachbandkabel.
Die Stromversorgung erfolgt durch Akkus zusammen mit dem USB-C Upgrade-DIY-Kit.
Zum Schluss noch zwei Bilder nach der Fertigstellung:


Es hat richtig Spass gemacht – nochmals herzlichen Dank!
Super, übrigens, dass mit Butterfly 2 der Browser Set Modus nun auch ohne Öffnen des Gehäuses möglich ist
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Zusendung der Story und dass die LouLou-Box nun unsere „Wall of Fame“ der Kundenkreationen schmücken darf!