Hat hörbert ein Netzteil?

Nein. höbert ist ein tragbares Gerät und läuft mit 4 Mignon-Akkus oder Batterien, die überall erhältlich sind. Wir haben auf einen Stromanschluss per Netzteil verzichtet, damit hörbert auch für die Kleinsten tauglich und immer mobil ist.

Beachte bitte auch die Hinweise zur Batterieentsorgung

Kategorie: Fragen zu hörbert
Tags: hörbert, hörbert 2011

12 Kommentare zu „Hat hörbert ein Netzteil?“

  1. Hallo zusammen.

    Habe demnächst ein entsprechendes Bastelprojekt vor mir:
    Sehe ich das richtig, dass sich der hörbert (2011) grundsätzlich mit den 5V einer USB-Powerbank betreiben lässt?

    Haben bereits seit 2 Jahren einen Hörbert, den wir hauptsächlich mit AA-Akkus betreiben, die kommen voll geladen ja auch nur auf 4.8V.

    Und noch eine (offtopic-) Frage: könnte man (im Zweifelsfall mit Hilfe eines Trennübertragers) z.B. über das Kabel des Volumenreglers ein analoges Signal einspeisen?

    Beste Grüsse
    Boris

    1. Rein technisch kann die 2011-er Platine auch mit 4,8V – 6V aus einer beliebigen Quelle betrieben werden, das stimmt.

      Die andere Frage verstehe ich nicht ganz: Geht es ums Regeln der Lautstärke ohne Poti (dazu müsste am Amp am richtigen Pin eine analoge Spannung in der richtigen Höhe angelegt werden, egal woher) oder ums Einspeisen von eigenem Audio? (dazu müsste man am Amp am richtigen Pin ein Audio-Signal an seinem Eingang reinmischen, oder den Eingangspin umschalten auf das eigene Signal) – das wären allesamt seeeehr „bastelte“ Lösungen.

    1. Da stimme ich zum größten Teil zu. Darum gibt es einen Plan in mehreren Schritten, den wir umsetzen, falls keine weiteren Hindernisse wie eine globale Pandemie, querliegende Schiffe, Versorgungskrise, Pfusch eines Prozessorherstellers oder ein Krieg in Europa dazwischenkommen.

      Als Nächstes kommt eine Buchse für eine stationäre Stromversorgung ohne Ladefunktion. Denn wir können ja nicht wissen, ob die Kunden Batterien oder Akkus eingelegt haben. Danach folgt ein dicker Akku mit Ladefunktion und stationärer Stromversorgung gleichzeitig.

      Beides ist eigentlich für den hörbert für Senioren gedacht, denn für Kinder zählt immer noch:
      1.) Akkus lassen sich schneller wechseln als sich ein Akku im Gerät laden lässt. Das Kind muss beim Wechseln von Akkus nicht warten oder hörbert an der Stolperfalle benutzen.
      2.) Ohne Kabel gibt es auch keine Strangulierungsgefahr im Kinderzimmer
      3.) Die Akkus sind nie am Abend leer, wenn man das Gerät bequem laden könnte, sondern exakt dann, wenn das Kind jetzt gleich Musik und Hörspiele mit seinem hörbert hören will
      4.) Eine zusätzliche Öffnung im Gerät birgt immer das Risiko, vom Kind „zerforscht“ zu werden, vor Allem gilt das für Kleinkinder und das Speicheln.

      Des Weiteren sind unsere Randbedingungen:
      – Ein Akku im Gerät sollte so sicher sein, dass er auch beim Laden nicht in Flammen aufgeht. Darum suchen wir nicht „irgendwas, das man laden kann“, weil uns das zu heikel erscheint. (Wir machen es uns nie leicht)
      – Aufgrund der Versorgungskrise mussten wir einen Teil der hörbert-Elektronik ändern, um ein paar Bauteile zu ersetzen, die neuerdings 88 Wochen Lieferzeit haben. Das hat uns Entwicklungszeit gekostet und verschiebt demnach alle Pläne nach hinten
      – Wir sind ein kleines Unternehmen, das seinen Hardware-Entwickler nicht klonen kann.

      All das vorausgeschickt freue ich mich sehr, dass unsere Leidenschaft nur noch von der Leidenschaft unserer Kunden übertroffen wird, vielen Dank :-)

      Herzliche Grüße aus Frickenhausen
      Rainer Brang

    2. Noch eine Ergänzung zu den Randbedingungen:
      – Sobald man einen Akku auf Lithium-Ionen-Basis verbaut, wird man ganz schnell zu einem Hersteller von Gefahrgut. Das will auch gut überlegt sein.

    3. O ja. Genau so ist es. Und wie würden wir das dann später unseren Kindern erklären? Genau solche Überlegungen spielen bei uns eine Rolle.

    4. Hallo zusammen,

      hab heute die Box für unsere Lüdde erhalten und gehe jetzt auch in die Feinplanung für die Umrüstung, ein paar Ideen:

      1. Laden ohne externe Anschlüsse

      Qi wäre eine Möglichkeit, die Spule liesse sich elegant in das Holz einarbeiten und die Spulen gibt es auch in vielen Variationen als Nachrüstsatz für Telefone und die Kosten sind überschaubar…
      Ich werde selbst damit testen, ob es sich nicht auch ohne Materialabtrag betreibven lässt

      2. Einfache Option zum Akkubetrieb

      Es gibt Powerbanks welche problemlos sowohl am Netz hängen können, also auch Strom abgeben können, will sagen, die Schaltung ist schon eingebaut.
      3 Dinge wären für den Betrieb sinnvoll im Gerät vorzusehen:

      – Ähnlich den Akkus (Eneloops) eine Vorauswahl seitens euch, so dass man diese eigenverantwortlich bestellen kann, (wegen Gefahrgut :-) )
      – Eine Möglichkeit der festen Montage (bisschen Platz und vielleicht die Möglichkeit etwas mit Kabelbindern zu fixieren)
      – USB Anschluss auf der Platine mit entsprechender Schaltung (falls doch wer Batterien drin lässt)

      Natürlich könnte man auch ne USB Buchse nach draussen führen aber eine Übertragung via Spulen ist natürlich um einiges eleganter ;-)

      grüsse

      Sven

    5. Rainer Brang

      Hallo Sven,
      ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse. An Qi haben wir auch schon gedacht. Die (mäßige?) Effizienz bei der Energieübertragung ist für uns aus dem Grund ein Problem, weil wir dann nicht ein Gerät damit bauen würden, sondern viele in Umlauf brächten – und dann kommt ein Sümmchen zusammen – und nicht alle Kunden haben Solarzellen auf dem Dach und bekommen den Strom von der Sonne, etc…

      Ein Sockel mit Kontakten wäre unsere favorisierte Lösung. Wir schielen auch immer wieder nach hübschen Federkontakten, aber da ist noch nichts spruchreif bei uns…

      Für eine Versorgung per USB-Powerbank werden wir in einer der kommenden (nicht in der nächsten) Firmware-Versionen eine Funktion einbauen, die in kleinen Abständen Strom verbraucht, damit sich die Powerbank nicht komplett abschaltet. Auf jeden Fall lässt sich eine Powerbank intern über den Powerport der Platine anschließen.

      Viele Grüße und bitte halte uns auf dem Laufenden!
      Rainer Brang

  2. Würde gerne einen Hörbert schenken, aber finde auch, dass Batterien nicht mehr zeitgemäß sind. Der Hörbert sollte kabellos sein, aber eben mit Akku funktionieren. Ist ein batterieloser Hörbert schon in Planung?

    1. Na klar, das sehen wir genauso. Aber wir sind mit unserem Konfigurator auf der Website noch nicht fertig. Auf jeden Fall sollte man hörbert mit Akkus betreiben, und im Shop findest Du deshalb auch Eneloop-Akkus und Ladegeräte.
      Nur damit hörbert wirklich spielfertig ankommt, können wir nicht grundsätzlich Akkus mitliefern, weil wir nicht wissen, welche Ladegeräte unsere Kunden zuhause haben.
      Darum müssen wir das über den Bestellvorgang regeln, doch dafür fehlt uns dieses Jahr die Zeit (und die Puste ;-) ), denn erst mal muss ja -ganz wichtig- der Weihnachtsmann beliefert werden.
      Jedenfalls vielen Dank für den Hinweis.

  3. Peter Eckartz

    Ich verstehe die Antwort nicht. Technisch wäre doch wohl beides möglich. Ich fände einen internen Akku, der über ein Netzkabel zu laden ist, absolut wünschenswert. Der Hörbert ist supercool und wird geliebt. Aber die ewige Schrauberei ist was lästig.
    Lieben Gruß
    Peter

    1. Sandra Brang

      Hallo Peter, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wir geben Deine Anregung auf jeden Fall an die Entwicklung weiter. Allerdings können wir nicht versprechen, dass hier irgendwann vom Grundkonzept, hörbert ohne Kabel bedienbar/aufladbar zu machen, abgewichen wird. Beste Grüße, Dein hörbert-Team

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